
World War Z 2: Edward Berger inszeniert, Brad Pitt kehrt zurück
Sieben Jahre nach dem Aus für die Fincher-Fassung hat die Fortsetzung einen Regisseur. Pitt hat ihn selbst am Set eines anderen Films überzeugt.
von AdminCut
Edward Berger inszeniert die Fortsetzung von World War Z für Paramount. Brad Pitt kehrt in der Hauptrolle zurück und produziert über seine Firma Plan B gemeinsam mit Dede Gardner und Jeremy Kleiner. Das Drehbuch stammt von Dennis Kelly, Berger ist zusätzlich als Executive Producer an Bord.
Die beiden haben gerade zusammengearbeitet: Berger drehte mit Pitt The Riders für A24. Dort hat Pitt ihm den Stoff angetragen, während der Dreh noch lief.
Die Fortsetzung galt lange als erledigt. David Fincher, mit dem Pitt viermal gedreht hat, sollte sie ursprünglich übernehmen; das Projekt wurde 2019 eingestellt. Paramount kündigte im April dieses Jahres auf der CinemaCon an, dass wieder daran gearbeitet werde – ohne Namen zu nennen. Jetzt gibt es welche.
Der erste Film kam 2013 in die Kinos und spielte weltweit rund 540 Millionen Dollar ein, mehr als jeder andere Zombiefilm davor. Was seither passierte, war vor allem eine Abfolge von Anläufen.
Dreizehn Jahre zwischen Teil eins und der Regiebesetzung von Teil zwei sind auch für Hollywood ungewöhnlich lang. In dieser Zeit ist der Hauptdarsteller vom Mittvierziger zum Sechzigjährigen geworden, und das Genre hat sich um ihn herum verschoben: Zombies laufen inzwischen vor allem in Serien.
Interessant an der Besetzung des Regiestuhls ist die Richtung, aus der Berger kommt. Er hat Im Westen nichts Neues und Konklave gedreht, also einen Antikriegsfilm und ein Kammerspiel über eine Papstwahl. Ein Zombie-Blockbuster mit weltumspannender Handlung liegt davon weit entfernt – und genau das dürfte der Punkt sein. Der erste Teil war als Katastrophenfilm gebaut, nicht als Horrorfilm, und funktionierte über Logistik statt über Schrecken.
Zur Handlung hat Paramount nichts mitgeteilt. Ein Starttermin steht ebenfalls noch nicht fest.
