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Nikolaj Coster-Waldau übernimmt Hauptrolle in „The Black Tapes“

MGM+ verfilmt den Horror-Podcast als Serie mit acht Folgen. Der „Game of Thrones“-Star spielt einen Psychiater, der Spuk entlarven will.

von AdminCut

Nikolaj Coster-Waldau spielt die Hauptrolle in „The Black Tapes“. Der US-Dienst MGM+ hat am 26. Oktober eine Serie mit acht Folgen nach dem gleichnamigen Horror-Podcast bestellt, wie Deadline und Variety berichten. Gedreht wird ab Januar 2027 in Vancouver.

Coster-Waldau spielt Dr. Richard Strand, einen Psychiater, der übernatürliche Fälle mit nüchternen Erklärungen widerlegt. Gemeinsam mit der Ermittlerin Alex Regan stößt er dabei auf eine verborgene okkulte Welt und eine jahrhundertealte Verschwörung, die auf eine Apokalypse hinausläuft.

Die Vorlage stammt von Terry Miles und Paul Bae. Ihr Podcast startete 2015 und war wie eine Dokumentarreihe aufgebaut, mit einer Reporterin, die Strands Fälle begleitet. Nach drei Staffeln und 30 Folgen war 2017 Schluss, gehört wurde er laut Deadline mehr als 60 Millionen Mal. Miles und Bae schreiben und produzieren die Serie mit, Showrunner ist John Rogers. Eine frühere Fassung war bei NBC in Entwicklung, kam aber nie bis zum Pilotfilm.

Wo „The Black Tapes“ in Deutschland laufen wird, ist offen. MGM+ gibt es hier nicht als eigenen Dienst.

Die Besetzung ist klug. Coster-Waldau hat in „Game of Thrones“ acht Staffeln lang einen Mann gespielt, der seine Zweifel hinter Arroganz versteckt. Ein Skeptiker, dessen Gewissheiten Folge für Folge bröckeln, liegt nicht weit davon entfernt.

Schwieriger wird die Form. Der Reiz des Podcasts lag darin, dass man nur hörte und die Bilder selbst im Kopf entstanden. Eine Fernsehserie muss zeigen, was dort offen blieb. Ob das den Grusel verstärkt oder auflöst, entscheidet darüber, ob die Serie mehr wird als eine weitere Variante von „Akte X“.

Quellen

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