Zum Inhalt springen
StarCraft kehrt 2030 zurück – als Open-World-Shooter
Bild: Blizzard Entertainment
Nachricht

StarCraft kehrt 2030 zurück – als Open-World-Shooter

Das erste neue StarCraft seit sechzehn Jahren ist kein Strategiespiel. Verantwortlich ist der frühere Far-Cry-Chef Dan Hay.

von AdminCut

Blizzard Entertainment arbeitet an einem neuen StarCraft. Es soll 2030 erscheinen, und es ist kein Echtzeitstrategiespiel, sondern ein storygetriebener Open-World-Shooter. Die Plattformen hat Blizzard noch nicht abschließend genannt, einen Preis ebenso wenig.

Vorgestellt hat das Projekt Dan Hay, der bei Ubisoft über ein Jahrzehnt die Far-Cry-Reihe als Executive Producer und Creative Director verantwortete und 2022 zu Blizzard wechselte. Die Handlung spielt im Koprulu-Sektor, siebzig Jahre nach StarCraft II: Legacy of the Void. Das Spiel setze den Spieler „auf den Boden, in den Dreck, ins Feuer", sagte Hay bei der Vorstellung.

Sechzehn Jahre nach Wings of Liberty ist das ein Bruch mit der Gattung, die die Marke ausmacht.

StarCraft war Strategie, und zwar die, an der sich das Genre über zwei Jahrzehnte gemessen hat. Der Namen bleibt, das Regelwerk geht. Blizzard beantwortet damit eine Frage, die sich für jedes alte Strategiespiel stellt: Ein Markt für Echtzeitstrategie in der Größenordnung von 1998 existiert nicht mehr, ein Markt für Open-World-Shooter schon.

Die Wahl des Verantwortlichen passt dazu. Wer Far Cry gebaut hat, baut eine offene Welt mit Außenposten, Fahrzeugen und einem Hauptstrang – und keine Schlacht, die man aus der Vogelperspektive plant.

Für die bestehende Anhängerschaft ist das die schlechtere Nachricht. Sie wartet seit Jahren auf eine Fortsetzung der Strategiereihe, und die kommt damit absehbar nicht. Ein Ersatz ist ein Shooter nicht, auch wenn dieselben Völker darin vorkommen.

Bis 2030 sind es vier Jahre. Bei einem Projekt, das nach zwei eingestellten StarCraft-Anläufen kommt, ist das eine lange Zeit.

Darum geht es

Quellen

Zurück zum Magazin