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Keanu Reeves ersetzt Alan Ritchson im Netflix-Thriller „Maelstrom“

Bild: Gemini

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Keanu Reeves ersetzt Alan Ritchson im Netflix-Thriller „Maelstrom“

Jaume Collet-Serra dreht für Netflix einen Actionfilm im Hurrikan. Das Drehbuch wurde schon 1993 verkauft, die Hauptrolle hat jetzt Keanu Reeves.

von AdminCut

Keanu Reeves übernimmt die Hauptrolle in „Maelstrom“, einem Actionthriller, den Jaume Collet-Serra für Netflix inszeniert. Das haben Deadline und Variety am 26. Oktober berichtet. Vorgesehen war bisher Alan Ritchson, der Star der Serie „Reacher“. Er ist ausgestiegen, einen Grund nennt keiner der Berichte, und Netflix äußert sich nicht.

Die Handlung ist schnell erzählt. Ein Bundesmarschall soll die Verlobte eines Waffenhändlers schützen, die gegen ihn aussagen will und ins Zeugenschutzprogramm geht. In der entscheidenden Nacht trifft ein schwerer Hurrikan die Gegend, die Verbindungen brechen ab, und Hilfe kommt nicht durch.

Die Geschichte dahinter ist ungewöhnlicher als die Prämisse. Das Drehbuch stammt von dem inzwischen verstorbenen Gregory Fitzpatrick und ging bereits 1993 an Warner Bros., gedreht wurde es nie. Jeff Robinov, der das Skript damals als Agent verkauft hatte, produziert heute mit einem eigenen Vertrag bei Netflix und hat es dorthin mitgenommen. Mark Bianculli überarbeitet die Vorlage. „Maelstrom“ ist laut Variety das erste große Projekt aus Robinovs Netflix-Deal. Einen Starttermin gibt es nicht.

Collet-Serra ist für Netflix keine Unbekannte. Sein Flughafenthriller „Carry-On“ lief dort Ende 2024 sehr erfolgreich, und davor hat er mit „Non-Stop“ und „The Commuter“ gezeigt, dass er Action auf engem Raum beherrscht. Ein eingeschlossenes Szenario mit klarer Uhr ist genau sein Fach.

Für Netflix ist der Tausch ein Gewinn. Ritchson ist vor allem ein Fernsehgesicht, Reeves trägt seit „John Wick“ internationale Actionfilme. Ein Stoff, der jahrzehntelang in der Schublade lag, bekommt damit einen der bekanntesten Actionstars, und Netflix setzt erkennbar auf ein bewährtes Muster mit großem Namen statt auf eine neue Idee.

Ob der Film mehr wird als „Stirb langsam“ im Sturm, hängt am Drehbuch. Die Überarbeitung muss aus einer Idee der frühen Neunziger etwas machen, das heute nicht wie ein Nachbau wirkt.

Quellen

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