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Gotham Awards: Nominierungen für Sandra Wollner und Sandra Hüller
Die Österreicherin Wollner ist für die beste Regie nominiert, Hüller für eine Nebenrolle. Die Preise für unabhängiges Kino werden am 30. November vergeben.
von AdminCut
Sandra Wollner ist bei den Gotham Awards für die beste Regie nominiert. Die österreichische Regisseurin tritt mit „Everytime“ gegen Mike Leigh, Ryusuke Hamaguchi, Andrey Zvyagintsev und Jane Schoenbrun an. Die Nominierungen hat das Gotham Film & Media Institute in New York am 27. Oktober bekanntgegeben. Vergeben werden die Preise am 30. November.
Auch Sandra Hüller steht auf der Liste. Sie ist für ihre Nebenrolle in „Fatherland“ nominiert, gemeinsam mit unter anderem Penélope Cruz, Adam Driver, Andrew Garfield und Channing Tatum. Die Gotham Awards trennen dabei nicht nach Geschlecht, Frauen und Männer konkurrieren in denselben Schauspielkategorien.
Am häufigsten nominiert sind fünf Filme mit je vier Nennungen: Hamaguchis „All of a Sudden“, „Clarissa“, „La Gradiva“, „The Invite“ und Mike Leighs „Tender Loving Care“. In der Hauptkategorie für den besten Film stehen in diesem Jahr elf Titel, darunter „Clarissa“ und „The Invite“. Wollners „Everytime“ ist außerdem als bester internationaler Film nominiert, eine Kategorie mit zehn Titeln, in der auch „Fatherland“ steht.
Die Gotham Awards zeichnen unabhängig produziertes Kino aus und eröffnen jedes Jahr die Preissaison. Wer hier gewinnt, hat noch keinen Oscar sicher, wird aber in den folgenden Wochen wahrgenommen.
Für Wollner ist das ein großer Schritt. Ihr Film „The Trouble with Being Born“ lief 2020 auf der Berlinale und fand vor allem auf Festivals Beachtung. Eine Regienominierung in einer Reihe mit Leigh und Hamaguchi bringt sie vor ein Publikum, das über die Festivalszene hinausgeht. Hüller dagegen ist seit „Anatomie eines Falls“ und „The Zone of Interest“ ein vertrauter Name in der Preissaison, und die Nominierung hält sie dort.