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Filmposter

Die Verurteilten

1994 Regie: Frank Darabont

Entscheide Dich, ob Du leben oder sterben willst ... nur darum geht es.

Das Shawshank Gefängnis in den 30ern: der wegen Mordes an seiner Frau verurteilte Andy Dufresne kommt als Neuling lebenslänglich hinter Gittern. Zurückhaltend wie er ist, ist er ständig das Ziel sexueller Angriffe, doch als er als Banker durchblicken läßt, daß er finanziell für den Direktor und die Wärter eine Menge tun kann, ist für seine Sicherheit gesorgt. Langsam aber sicher freundet er sich mit dem Langzeitinsassen Red an, baut die Gefängnisbibliothek auf und rückt nie von seiner Überzeugung ab, unschuldig zu sein. Viele Jahre vergehen, bis etwas geschieht, was sogar Reds Leben für immer verändern wird...

Tim Robbins Morgan Freeman Bob Gunton William Sadler Clancy Brown Gil Bellows James Whitmore Mark Rolston Jeffrey DeMunn Larry Brandenburg Neil Giuntoli Brian Libby

Trailer

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Besetzung

TMDB-Wertung
8.7/10
31,141 Stimmen

Rezensionen

Profilbild von AdminCut 7/10

Darabont und King passen zusammen wie Faust auf Auge. Ich erinnere mich noch gut an meine erste Begegnung mit Kings Prosa – dieses Buch hatte einen ganz besonderen Stellenwert für mich. Und ironischerweise sind es ja gerade die Geschichten, die nichts mit Horror zu tun haben, wo seine wahre Stärke als Erzähler sichtbar wird. Nicht das Gruselige macht ihn zum Meister, sondern die Art, wie er Welten erschafft und sie mit Charakteren bevölkert, die sich unglaublich echt anfühlen. Man liebt sie oder hasst sie, aber man kann ihre Augen kaum abwenden* Natürlich braucht es dafür Regisseure wie Darabont, die spüren, worauf es ankommt. Die wissen, wie man die Seele einer Vorlage rettet – und wenn nötig, am Ende mal den Mut haben, einen Schluss zu wagen, den man nie vergisst (wie in The Mist). Bei diesem Film gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Trotz des Settings fühlt er sich fast romantisch an, zumindest was die Stimmung angeht. Kein Drama im klassischen Sinne, keine Gewaltorgien. Einfach eine Geschichte über Freundschaft und Hoffnung. Ob alles realistisch möglich ist, sei dahin gestellt – wichtig ist nur, dass es stimmig bleibt. Und trotz der knappen zweieinhalb Stunden läuft die Zeit total schnell weg. Keine Sekunde zu viel. Die Inszenierung ist unaufdringlich, was hier absolut positiv ist, und das Schauspiel stimmt bis ins letzte Detail. Ein richtig tolles Stück Kino.*